Erlös des Lions Adventskalenders 2011 überreicht
Nachdem sich der Lionsclub Wittgenstein im letzten Jahr mit einer großen Spende für die Jugendarbeit engagierte, kommt der Erlös des Lions Adventskalender dieses Jahr der Altenarbeit in Wittgenstein zugute.
Mitglieder des Clubs übergaben jetzt einen Scheck in Höhe von 15.000 € an den Vorstand des Helferkreises "Atempause".
Bei "Atempause" handelt es sich um einen Helferkreis, der sich vor zwei Jahren gründete, um pflegende Angehörige zu unterstützen.
Mit der Spende wurde ein großer Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Adventskalender weitergegeben, den der Lionsclub Wittgenstein im vergangenen Jahr das zweite Mal auflegte. Lions-Präsident Dr. Dieter Grotmann dankte in diesem Zusammenhang den zahlreichen Sponsoren, durch die das Projekt überhaupt erst möglich sei, aber auch den Käufern des Kalenders, die dafür sorgten, dass die 5000 Exemplare schon Anfang November vergriffen waren.
Bei der Spendenübergabe verwies der Vorsitzende von Atempause Wittgenstein, Josef Strauß, darauf, dass der noch recht junge gemeinnützige Verein auf Spenden angewiesen sei, um seinen Aufgaben gerecht zu werden.
„Atempause“ will mit seinem Angebot „Menschen helfen, die keine Lobby haben“. Die qualifizierten Mitarbeiterinnen entlasten pflegende Angehörige, indem sie stundenweise deren Aufgaben in der häuslichen Pflege übernehmen - und zwar, so Einsatzleiterin Sofia Herbertz, zu deutlich niedrigeren Stundensätzen als das bei professionellen Anbietern möglich sei. Lediglich 13,50 Euro werden für den Einsatz mit den Kassen abgerechnet. Da dort das monatliche Budget begrenzt ist, wird eine stundenmäßig deutlich höhere monatliche Entlastung der pflegenden Angehörigen erreicht.
Während der Einsatz der Helferinnen finanziell abgedeckt ist, bleibt der Verein bei vielen anderen Kosten auf Spenden angewiesen - beispielsweise für die Weiterbildung der zurzeit 17 Helferinnen und Helfer, die immer häufiger angefordert werden. Trotzdem sei es wichtig, so Josef Strauß, das Angebot noch bekannter zu machen, denn „die Schwelle, Hilfe anzunehmen, ist bei vielen Wittgensteinern sehr hoch.“